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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 13.04.2011

Eichmann vor Gericht

Hintergründe und Folgen eines Jahrhundertprozesses

Von Gaby Weber

Nazi-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann am Schreibtisch in seiner Zelle im Gefängnis Ramle in Israel. (picture alliance / dpa)
Nazi-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann am Schreibtisch in seiner Zelle im Gefängnis Ramle in Israel. (picture alliance / dpa)

Das Jahr 1961 markiert eine Wende in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ein Ereignis im fernen Jerusalem öffnete einer breiten Öffentlichkeit die Augen für die Verbrechen, die in der nationalsozialistischen Zeit begangen worden waren: der Prozess gegen Adolf Eichmann, den Organisator des Holocaust.

Der Eichmann-Prozess trug in der Bundesrepublik wesentlich zur Auseinandersetzung mit der jüngeren Vergangenheit bei. Fragen nach Schuld und Verantwortung wurden neu gestellt. Allerdings sind bis heute viele Fragen über die Umstände des Prozesses nicht geklärt – vor allem hinsichtlich der Rolle der damaligen Bundesregierung.

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