"Ehrenlegion" für in der Ukraine getöteten französischen Fotografen Lallican

    Seitliche Großaufnahme einer Fotokamera, die von zwei Händen gehalten wird. Der rechte Zeigefinger liegt auf dem Auslöser.
    Der Fotojournalist Antoni Lallican wird mit der "Ehrenlegion" ausgezeichnet. © picture alliance / dpa Themendienst / Andrea Warnecke
    Der Fotojournalist Antoni Lallican gab den Menschen in Kriegsgebieten ein Gesicht. Im Oktober vergangenen Jahres wurde der 37-Jährige in der Ost-Ukraine durch den gezielten Angriff eines russischen Drohnenpiloten getötet. Nun wird Lallican laut der Nachrichtenagentur AFP posthum geehrt mit "La Légion d'honneur", der "Ehrenlegion". Das ist der ranghöchste und bedeutendste Verdienstorden Frankreichs. Der Fotograf arbeitete nicht nur für französische Medien wie Le Monde, Le Figaro oder Paris Match, sondern auch für den Spiegel und die Tageszeitung Die Welt tätig.