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Freitag, 06.12.2019
 
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Echtzeit

Sendung vom 30.11.2019

"Teppichluder"Der Flokati im erotischen Film

Das Bild zeigt Romy Schneider auf einem Flokati in "Der Swimming-Pool", Frankreich/Italien 1969. (dpa / picture alliance / United Archives / IFTN)

Sex, Drugs and Carpets – woher stammt eigentlich der Begriff "Teppichluder"? Und seit wann räkeln sich Frauen in schlüpfrigen Filmen auf dem Flokati oder Eisbärenfell? Der Filmkritiker Matthias Dell räumt mit ein paar Mythen auf.

Ein Stapel von zahlreichen Teppichen bedeckt einen Gehsteig. (Eyeem/ Anthony Tulliani)

TeppicheSpielwiese, Webkunst, Mottenfänger

Sie können eine Last sein, ein Mottenfänger oder eine flauschige Unterlage für sündhafte Stunden: Teppiche. Was erzählen sie über den Orient und unsere sexuellen Bedürfnisse? Und wie wurde die rutschfeste Teppichunterlage zum Yoga-Must-Have?

Sendung vom 23.11.2019
Alte Dosen mit Pflanzen hängen an einer Bretterwand. (Unsplash/Heli Ruiz)

Versteckte SchönheitDas Unperfekte

Kunst, Glamour und Ästhetik kann es auch im Einfachen, Verborgenen und an Orten der Armut geben. Japan hat es wieder einmal vorgemacht. Die "Echtzeit" schaut aber auch nach New York, Rom und auf ein Start-up in Berlin.

Ein Werk des französischen Street-Art-Künstlers Seth an einer Wand hinter Haufen von Müll auf dem Gelände einer besetzten früheren Seifenfabrik, dem Museo Abusivo Gestito dai Rom (MAGR) in Rom, zu sehen, aufgenommen im Juni 2019.  (picture alliance/Alvise Armellini/dpa)

Museum MAGR in RomKunst zwischen verfallenen Mauern und Müll

Rom gilt als die Stadt der Schönheit. Umso bemerkenswerter ist das Museum MAGR. Auf dem von Roma bewohnten Gelände einer halb verfallenen Seifenfabrik voller Müll zeigt Kurator Stefano Antonelli, was er "Kunst an einem scheußlichen Ort" nennt.

Sendung vom 16.11.2019
Illustration: Eine Schlange von Personen wartet an der Bushaltestelle. (imago images / Ikon Images / Robert Hanson)

Alles im StehenNehmen Sie nicht Platz!

Im Stehen essen und singen: kein Problem. Auch das kleine Geschäft lässt sich im Stehen verrichten, von Männern – aber auch von Frauen, auf einem eigens für sie entworfenen Urinal. Diese Echtzeit-Sendung kommt komplett ohne Sitzmöbel aus.

Weibliche Rennbahnbesucher warten vor der Toilette. (imago/ Zuma Press)

Urinal für FrauenSchluss mit der Schlange vor dem Damenklo

"Frau" steht vor den wenigen Toiletten an. "Mann" muss keine WC-Schlange fürchten, denn er geht schnell aufs Urinal. Ziemlich ungerecht. Die Industriedesignerin Bettina Möllring wollte da Abhilfe schaffen – und hat Urinale für Frauen entworfen.

Sendung vom 09.11.2019
Ost-Deutsche Flüchtlinge steigen über einen Zaun auf das Gebiet der Prager Botschaft. (AFP/ Pascal George)

Hörspielserie zu Prag `89Brüder

Sommer 1989, irgendwo in Brandenburg. Sonny ist 14 Jahre alt, als sein großer Bruder eines Nachmittags vor ihm steht und sagt: Pack Deine Sachen!

Mehrere spanische Windhunde in einem Raum in einem Tierheim in Las Nieves (imago images / UIG / Nano Calvo)

Der spanische GalgoStatussymbol aus dem Tierheim

Was für ein Hundeleben: Wenn Galgos "ausgedient" haben, werden diese Jagdhunde in Spanien zu Tausenden ausgesetzt oder zu Tode gequält. Appelle von Tierschützern halfen wenig, aber eine andere Strategie hat nun Erfolg, zumindest bei Großstädtern.

Eine kleine Weltkugel wird von einer Hand an der Hüfte einer Person gehalten. (Unsplash / Ben White)

FürsorgeEin bisschen Kümmern schadet nicht

Patienten im Krankenhaus, ausgesetzte Hunde und nicht zuletzt unser Planet insgesamt: Sie alle würden sich über ein bisschen mehr an Zuwendung freuen. Ein Plädoyer der "Echtzeit" für eine zugewandtere Geisteshaltung.

Sendung vom 02.11.2019
Eine Nahaufnahme zeigt das Auge des Juwelen-Zackenbarsches (imago / Ardea / Kurt Amsler)

Evolution und FarbenAls die Welt bunt wurde

Die Urzeit war grau: Erst allmählich wurden Pflanzen bunt - und lockten so Tiere an. Heute seien Farben „das größte Kommunikationssystem der Menschen“, so Farbforscher Axel Buether. Auf diesem System basiere auch die Entwicklung unseres Gehirns.

Bemalter Teilnehmer des traditionellen indischen Frühlingsfestes Holi in Neu-Delhi (imago / Xinhua )

Alles BuntMehr Farbe wagen!

Die bunte Blume ist ein Hingucker für das Insekt, die roten Lippen für Verliebte. Farben sind überall und sie wirken! Damit sind sie eines der größten Kommunikationssysteme der Menschheit. Die Echtzeit will die Botschaften der Farben entschlüsseln.

Sendung vom 26.10.2019Sendung vom 19.10.2019
Ein junger Mann mit Kapuzenpulli wirft einen Game Controller in die Luft. (Unsplash / Florian Gagnepain)

Sucht und SchamWenn Gaming außer Kontrolle gerät

Ich "suchte" dieses oder jenes Spiel: Das sagen Gamer, wenn sie von einem Spiel besonders begeistert sind. Wie bei der Internetnutzung lauert beim Computerspielen die Gefahr, dass aus dem ironischen "Suchten" ernsthafte Sucht wird. Schämen sie sich deswegen?

Drei Manner in Boxershorts stehen nebeneinander. (imago images / Photocase)

Schamhaarfrisuren für MännerSchön gestylt im Intimbereich

Die Trends sind gegenläufig: Während Männer im Gesicht das Haar zurzeit gerne wuchern lassen, ist in ihren Hosen eher das Gegenteil angesagt. Sogar Forscher untersuchen, warum kurze Intimfrisuren oder gar völliger Kahlschlag so beliebt sind.

Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine Person mit nacktem Oberkörper von hinten (Unsplash / Olenka Kotyk)

SchamZwischen Verlegenheit und Bloßstellung

Die Scham hat Hochkonjunktur: Wenn Menschen über Intimes sprechen müssen, sich nackt oder schmutzig fühlen, bei Misserfolg oder Versagen, dann schämen sie sich – neuerdings sogar bei Flugreisen. Was steckt hinter diesem unangenehmen Gefühl?

Sendung vom 12.10.2019
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