Dresden feiert Wiedereröffnung der Neuen Synagoge

    Außenansicht des Areals der Synagoge in der sächsischen Landeshauptstadt.
    Die Synagoge Dresden feiert ihre Wiedereröffnung. © Matthias Rietschel / dpa
    In Dresden hat die jüdische Gemeinde am Abend die Wiedereröffnung der Synagoge und ihres Gemeindezentrums gefeiert. Der sächsische Kultusminister Clemens sprach anlässlich der Rückkehr in die Synagoge nach dreieinhalb Jahren Bauzeit von einem Höhepunkt jüdischen Lebens. Dieses gehöre zu Sachsen und müsse frei, sichtbar und vor allem sicher gelebt werden können. Durch den Umbau der Synagoge soll vor allem die Sicherheit der jüdischen Gemeinde verbessert werden. Grundlage hierfür waren den Angaben zufolge die Empfehlungen des Landeskriminalamtes. Der Freistaat bezuschusst die jüdischen Gemeinden dabei mit knapp zehn Millionen Euro. Deren Vorsitzende Kulakova betonte, man schätze die Unterstützung, vor allem in letzter Zeit, in der der Antisemitismus so rasant zugenommen habe.