Dreijährige Kampnagel-Sanierung mit Bagger-Performance gestartet

Die auf drei Jahre angelegte Generalsanierung der Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg hat heute mit einer Bagger-Performance begonnen. Bei dem symbolischen "Spatenstich" ließ der Hamburger Musiktheaterregisseur Daniel Dominguez Teruel den Bagger mit einer schwarz-weißen Start-Ziel-Fahne "tanzen". Seit 1982 wird die ehemalige Maschinenfabrik Kampnagel als Veranstaltungsort genutzt. Seitdem hat sie sich zu einer der weltweit ersten Adressen für Tanz, Theater und Performance sowie zu einem führenden Produktionsort der freien Künste entwickelt. Das Konzept des Großprojekts beinhaltet eine Erweiterung der Räumlichkeiten um 50 Prozent und stammt vom französischen Architektur-Büro Lacaton & Vassal. Sie sind bekannt für einen nachhaltigen Umgang mit Bestandsbauten und haben bereits unter anderem das Palais de Tokyo in Paris saniert. Die Kosten belaufen sich auf 168 Millionen Euro, von denen 60 Millionen aus dem Bundeshaushalt stammen.