Seit 01:05 Uhr Tonart

Freitag, 19.10.2018
 
Seit 01:05 Uhr Tonart

Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 15.09.2013

Drei Männer suchen den Triumph

Die Bodensee-Überquerung

Von Oliver Ramme

Podcast abonnieren
Einer der Athleten schwimmt im Bodensee.  (picture alliance / dpa Foto: Oliver Ramme)
Einer der Athleten schwimmt im Bodensee. (picture alliance / dpa Foto: Oliver Ramme)

Lange Strecken schwimmen, das bedeutet für viele in der Regel ein paar Bahnen im Schwimmbad oder einmal quer durch den Baggersee. Bei Leistungssportlern und Triathleten sind lange Strecken ein paar Kilometer. Aber mehr als 60 Kilometer am Stück schwimmen? Drei Sportler haben sich dieser Herausforderung gestellt.

64 Kilometer - diese Distanz misst der Bodensee in seiner weitesten West-Ost Ausdehnung. Kein Mensch hat diese Strecke bisher geschafft. Zumindest nicht nach den Regeln der Weltschwimmverbands FINA. Das bedeutet, die Strecke ohne Neoprenanzug und ohne Festhalten an Boot oder Pause am Ufer zu durchschwimmen.

In diesem Sommer haben sich gleich drei Männer dieser Tortur ausgesetzt - ein Profi und zwei Amateure. Alle drei sind nacheinander in den Bodensee gestiegen, mit dem Ziel ihn zu durchqueren. Aber gewinnen konnte nur einer.

Reporter Oliver Ramme hat alle drei genau beobachtet.

Reporter Oliver Ramme (picture alliance / dpa Foto: Oliver Ramme)Reporter Oliver Ramme (picture alliance / dpa Foto: Oliver Ramme)Oliver Ramme: "Also ich kenne den Bodensee seit meiner Kindheit, und bin natürlich auch oft im Wasser dort gewesen. Aber durch den ganzen See zu schwimmen, das halte ich für total verrückt. Deshalb bin ich mit großer Neugier zum See zurückgekommen und war gespannt auf diese Typen, die den See durchqueren wollten."

Das Manuskript zur Sendung als PDFund im barrierefreien Textformat.

Die Reportage

Sprechstunde in Hamburger U-BahnDer Zuhör-Kiosk
Christoph Busch im Hamburger Untergrund: Seit Monaten hört er er anderen Menschen zu (picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt)

Der Drehbuch-Autor Christoph Busch hat in Hamburg einen verwaisten Kiosk in einem U-Bahnhof angemietet und bietet den vorbeieilenden Menschen an, sich ihre Gedanken und Geschichten anzuhören. Die Resonanz ist enorm.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur