Dokumentarfilm "Melania" startet erfolgreich in den US-Kinos

    In Europa eher kein Hit: Zur "Melania"-Premiere Ende Januar blieben die meisten Kinos, wie hier in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana eher leer.
    In Europa eher kein Hit: Zur "Melania"-Premiere Ende Januar blieben die meisten Kinos, wie hier in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana, eher leer. © IMAGO / Nik Erik Neubauer / IMAGO
    In den USA hat die Dokumentation "Melania" über die amerikanische First Lady die Erwartungen übertroffen. Der Film spielte am ersten Wochenende sieben Millionen Dollar ein; trotz überwiegend negativer Kritiken. Das war laut Agenturberichten der beste Start eines Dokumentarfilms seit 14 Jahren. Besonders erfolgreich ist der Film, der Donald Trumps Ehefrau in den 20 Tagen vor dessen zweiter Amtseinführung zeigt, in den konservativen Bundesstaaten Florida und Texas. Das Publikum sei dort überwiegend älter, weiß und weiblich. Für das Studio Amazon MGM liegt ein Profit dennoch in weiter Ferne. Es zahlte 40 Millionen Dollar für die Rechte und weitere 35 Millionen Dollar für die Vermarktung – damit wurde der Film zum bislang teuersten Dokumentarfilm in den USA. Branchenvertreter weisen indes daraufhin, dass der Film kein gewinnorientiertes Projekt sei, sondern vor allem eine politische Investition von Amazon. In Europa ist der Film nur in wenigen Kinos zu sehen.