DOK.fest München startet mit Film über Ingeborg Bachmann

    Das Logo des Münchner Dokumentarfilmfestival "DOK.fest" ist vor dem Rio Filmpalast auf einer Logowand zu sehen.
    Das Logo des "DOK.fest München" © picture alliance / Felix Hörhager
    Das DOK.fest München, eines der größten Festivals für Dokumentarfilme in Europa, startet am Mittwoch. Eröffnet wird es im Deutschen Theater mit der Weltpremiere von Regina Schillings Film "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war". Der nach der österreichischen Schriftstellerin und Lyrikerin benannte Ingeborg-Bachmann-Preis wird in diesem Sommer zum 50. Mal vergeben, Bachmann wäre in diesem Jahr 100 geworden. Die Regisseurin Schilling erklärte im Deutschlandfunk Kultur, die Bachmanns Texte seien "unglaublich gegenwärtig". Bei ihren Recherchen zum Film sei sie überrascht gewesen, welche aktuellen Themen wie "Mansplaining" Bachmann schon in der 1960er-Jahren literarisch bearbeitete. Das DOK.fest München setzt unter neuer Führung in diesem Jahr erstmals auf sogenannte Signature-Filme. Diese sollen das jeweilige Reihenthema repräsentieren. 82 der insgesamt 106 Festivalfilme sind erstmals in Deutschland zu sehen. Die meisten Dokumentationen können vom 11. bis 25. Mai deutschlandweit auch online angeschaut werden.