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Diskurs | Beitrag vom 22.09.2019

Diversity im SportWeiße Erzählung, schwarze Erfahrung

Moderation: Michael Götting

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Basketballspieler Wilbert Olinde vom ASC Göttingen spielt am 31.03.1984 in der Verteidigung gegen Stefan Brunnert vom BSC Saturn Köln. (imago images / Pfeil)
Eine Spielszene zeigt Wilbert Olinde vom ASC Göttingen in der Verteidigung gegen Stefan Brunnert vom BSC Saturn Köln im Jahr 1984. (imago images / Pfeil)

Wie war das, als einer der ersten afroamerikanischen Basketballprofis in den 80er Jahren in Deutschland zu spielen? Wilbert Olinde spricht beim Internationalen Literaturfestival über Rassismus, Diversity und gelungene Integration durch Sport.

Schwarze oder indigene Sportlerinnen und Sportler, weißes, männliches Management: Im Sport zeigen sich wie in vielen Bereichen gesellschaftlichen Lebens die Spuren des Kolonialismus. Bei der Veranstaltung "Diversity im Sport", die vor wenigen Tagen im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin stattfand, wurde aber nicht nur über Rassismus diskutiert. Die drei Studiogäste aus Wissenschaft, sportlicher Praxis und einem Integrationsprogramm tauschten sich auch darüber aus, wie Integration durch Sport gelingen kann.

Gesprächsgäste:

- Heike Kübler, Leiterin des Bundesprogramms Integration durch Sport
- Christoph Ribbat, Professor für Amerikanistik an der Uni Paderborn
- Wilbert Olinde, einer der ersten afroamerikanischen Basketballprofis in der Bundesliga

Literaturhinweis:

Christoph Ribbat: "Basketball, eine Kulturgeschichte"
Wilhelm Fink Verlag, München 2013
195 Seiten, 26.90 Euro.

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