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Psychische Wunde, physischer Schmerz – Wege aus der Stigmatisierung von mentalen Erkrankungen

09.04.2026 • 19:00
Xplanatorium Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, Hannover
Angststörungen, Depressionen, bipolare Störungen, Suchterkrankungen: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts lebten im Jahr 2023 rund 40 % aller Erwachsenen mit einer psychischen Erkrankung. Bei den über 80-Jährigen waren es sogar noch mehr. Obwohl auch immer mehr Prominente in der Öffentlichkeit über ihre Diagnosen sprechen und damit große Sichtbarkeit für psychische Krankheiten schaffen, mangelt es noch immer an gesellschaftlicher Akzeptanz - und an Therapieplätzen. Das belastet nicht nur Betroffene und deren Angehörige. Auch Unternehmen spüren die Folgen: Fehlzeiten und geringere Leistungsfähigkeit führen zu wirtschaftlichen Einbußen und stellen Arbeitgeber:innen vor große Herausforderungen.
Zudem zeigt aktuelle Forschung, dass psychische und körperliche Gesundheit eng zusammenhängen. Bspw. treten Herzkrankheiten und chronische Schmerzen häufiger auf, wenn die Psyche belastet ist. Welche neuen Therapieansätze gibt es und wie können Therapien schneller und einfacher zugänglich werden? Welche körperlichen Folgen können psychische Erkrankungen haben? Und was braucht es für mehr gesellschaftliche Akzeptanz und politischen Handlungsdruck?
Zudem zeigt aktuelle Forschung, dass psychische und körperliche Gesundheit eng zusammenhängen. Bspw. treten Herzkrankheiten und chronische Schmerzen häufiger auf, wenn die Psyche belastet ist. Welche neuen Therapieansätze gibt es und wie können Therapien schneller und einfacher zugänglich werden? Welche körperlichen Folgen können psychische Erkrankungen haben? Und was braucht es für mehr gesellschaftliche Akzeptanz und politischen Handlungsdruck?
Auf dem Podium:
Moderation: Jana Münkel, Deutschlandfunk Kultur
- Christian Grell, Vorsitzender Landesverband Niedersachsen der Selbsthilfevereinigung von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (AANB e.V.), Hannover
- Dr. med. Jakob Hein, Psychiater und Autor, Berlin
- Prof. Dr. Shuyan Liu, Professorin für Global Mental Health; Leiterin FB Neurowissenschaftliche Populationswissenschaft (PONS) und AG Umwelt und psychische Gesundheit, Charité Universitätsklinikum Berlin
- Prof. Dr. Katarina Stengler, Aktion Psychisch Kranke e.V., Bonn Helios Park-Klinikum, Leipzig Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Moderation: Jana Münkel, Deutschlandfunk Kultur
Sendung:
12.4.2026, 1.05 Uhr, "Diskurs", Deutschlandfunk Kultur
12.4.2026, 1.05 Uhr, "Diskurs", Deutschlandfunk Kultur
Änderungen vorbehalten
