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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 19.04.2016

Dirigent Ingo Metzmacher"Wer die Ohren weckt, weckt die Menschen"

Ingo Metzmacher im Gespräch mit Matthias Hanselmann

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Ingo Metzmacher blickt am 26.01.2016 während einer Pressekonferenz zu den Kunstfestspielen Herrenhausen 2016 in Hannover (Niedersachsen) in die Kamera. (picture alliance / dpa / Holger Hollemann)
Ingo Metzmacher ist inzwischen auch Intendant der Kunstfestspiele Herrenhausen. (picture alliance / dpa / Holger Hollemann)

Was haben ein Dirigent und ein Verkehrspolizist gemeinsam? Und was ist das Besondere an der Stille? Darüber sprechen wir mit dem Dirigenten und Pianisten Ingo Metzmacher.

Er gilt als "rigoroser Avantgardist" und "unkonventioneller, mutiger Querkopf": der Dirigent und Pianist Ingo Metzmacher. Der Sohn eines klassischen Cellisten ging früh eigene Wege und wurde zu einem leidenschaftlichen Werber für die Musik des 20. Jahrhunderts.

"Keine Angst vor neuen Tönen" nannte er eines seiner Bücher, mit dem er besonders Laien in die Werke von Schönberg, Cage & Co einführen möchte. Metzmacher, der auf vielen Bühnen der Welt unterwegs ist, will frischen Wind in die Konzertsäle bringen. Legendär sind seine "Casual Concerts" in der Berliner Philharmonie: Hier ist Lässigkeit Programm, sowohl, was die Kleidung anbetrifft, aber auch in der Wahl der Stücke – da folgt schon mal ein Jazz-Act auf eine Sinfonie.

Sein Credo: "Wer die Ohren weckt, weckt die Menschen." Und das trifft auf jedes seiner Engagements zu, ob als Dirigent oder aktuell als Intendant der Kunstfestspiele Herrenhausen in Hannover.

Was haben ein Dirigent und ein Verkehrspolizist gemeinsam? Warum hat ihn die Musik von Charles Ives vom Stuhl gehauen? Und was liebt er an der Stille? Das möchte Matthias Hanselmann von Ingo Metzmacher erfahren, am 19. April, ab 9 Uhr 07 bei "Im Gespräch".

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