Dirigent Gustavo Dudamel verabschiedet sich von Los Angeles mit "Konzert für Venezuela"

    Leider liegt für dieses Bild keine Bildbeschreibung vor
    Der venezolanische Dirigent Gustavo Dudamel © picture alliance / dpa / Miguel Gutierrez
    Mit einem Benefiz-Konzert zugunsten der Erdbebenopfer in Venezuela hat sich der Dirigent Gustavo Dudamel von Los Angeles verabschiedet. Dudamel ist selbst Venezolaner, er leitete das Orchester "Los Angeles Philharmonic" siebzehn Jahre lang und wird nun Chefdirigent und künstlerischer Leiter der New Yorker Philharmoniker. Beim Konzert in L.A. am Sonntag dominierten lateinamerikanische Klänge, so waren etwa Cumbia und tropische Musik zu hören. Das "Konzert für Venezuela" gestalteten unter anderen auch die mexikanische Sängerin Natalia Lafourcade, der Kolumbianer Carlos Vives und der britische Sänger Chris Martin mit. Stardirigent Gustavo Dudamel hatte die Leitung der "Los Angeles Philharmonic" 2009 mit nur 28 Jahren übernommen. Sein Antrittskonzert bei den New Yorker Philharmonikern wird er am 10. September in der Radio City Music Hall geben. Dudamel leitet seit langem auch das venezolanische Simón-Bolivar-Orchester. Er entstammt selbst dem staatlichen Musikbildungs-Programm für Kinder und Jugendliche, "El Sistema".