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Fazit / Archiv | Beitrag vom 13.03.2013

"Diese Chance sollte Frankfurt ergreifen"

Rüdiger Safranski fordert den Bau eines Romantikmuseums in der Mainmetropole

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Rüdiger Safranski, Philosoph und Schriftsteller (Peter-Andreas Hassiepen)
Rüdiger Safranski, Philosoph und Schriftsteller (Peter-Andreas Hassiepen)

In einer Online-Petition plädieren prominente Kulturschaffende für den Bau eines Romantikmuseums in Frankfurt am Main. Einer der Unterzeichner ist der Philosoph Rüdiger Safranski. Warum die Stadt ein solches Museum braucht, erklärt er im Interview.

In Frankfurt am Main gebe es bereits zahlreiche Dokumente aus der Zeit der Romantik. Daher müsse nun die Chance ergriffen werden, dies auch zugänglich zu machen, sagte Safranski im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Schließlich sei die Romantik ein "Höhepunkt der deutschen Kultur".

Gerade in einer Bankenstadt wie Frankfurt sei es darüber hinaus denkbar, größere Beträge von Sponsoren für den Bau eines solchen Museums einzuwerben. "Auch auf die Großzügigkeit der Bürger muss man in einem solchen Fall rechnen", sagte Safranski.

Hintergrund der aktuellen Debatte ist die Entscheidung der schwarz-grünen Koalition im Frankfurter Rathaus, Gelder für den geplanten Bau eines Romantikmuseums neben dem Frankfurter Goethemuseum zu streichen. Nun fehlen für das Projekt vier Millionen Euro. Damit wackeln auch die zugesagten Gelder von Land und Bund.

Hören Sie das vollständige Gespräch mit Rüdiger Safranskimindestens bis zum 13. August 2013 als mp3-Audio.

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