Die Wartburg steht vor umfassenden Sanierungsarbeiten

    Sommerlicher Blick durch Baumkronen hinüber zur Wartburg.
    Die Wartburg bei Eisenach. © picture alliance / dpa / Martin Schutt
    Auf der Wartburg bei Eisenach übersetzte der Augustinermönch Martin Luther in den Jahren 1521/22 das Neue Testament ins Deutsche. Sie wurde 1080 erstmals urkundlich erwähnt und zählt seit 1999 zum Unesco-Weltkulturerbe. Nun soll sie in mehreren Bauetappen in den kommenden Jahren saniert werden. Laut Wartburg-Stiftung soll dabei auch der Palas, das Neue Treppenhaus und das als Café genutzte Gadem-Gebäude instand gesetzt werden. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2027 geplant. Die Arbeiten sollen bei laufendem Besuchsbetrieb stattfinden. Demnach müssen aber für die Dauer der Sanierung einzelne Ausstellungen und Bereiche der Wartburg wie etwa der Festsaal geschlossen werden. Das Projekt wird mit knapp zwölf Millionen Euro aus Mitteln des Bundes und des Landes Thüringen gefördert.