Die US-Regierung erhöht den Druck auf Kimmel-Sender ABC

Die US-Regierung verstärkt den Druck auf den Fernsehsender ABC, bei dem der Trump-kritische Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel auf Sendung geht. Die staatliche Telekommunikations-Aufsicht FCC zwingt mehrere ABC-Lokalsender unter anderem in New York und San Francisco zu einer vorfristigen Erneuerung ihrer Lizenzen. Sie verwies dabei auf bereits seit einem Jahr laufende Ermittlungen wegen angeblicher Diskriminierung bei den zum Unterhaltungsriesen Disney gehörenden Sendern. In den USA wird der Zeitpunkt der FCC-Forderung jedoch auch als Teil des wieder aufgeflammten Konflikts um Late-Night-Moderator Kimmel interpretiert. Auslöser war ein Scherz Kimmels, indem er die 56-jährige First Lady angesichts des Alters ihres Ehemanns Trump als "angehende Witwe" bezeichnete. Trump forderte daraufhin von ABC die Entlassung Kimmels.