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Einstand | Beitrag vom 22.06.2020

Die Sopranistin Theresa Pilsl"Keine Zeit, um gestresst zu sein"

Mit Carola Malter

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Porträt der Sopranistin in der grünen Natur   (Foto: Álfheiður Erla Guðmundsdóttir)
Theresa Pilsl wurde 1992 in Passau geboren. (Foto: Álfheiður Erla Guðmundsdóttir)

Ein Gesangsstudium mit Bravour zu absolvieren und gleichzeitig noch Humanmedizin zu studieren, dazu gehört ein gutes Timing, aber auch viel Mut. 2020 erhielt die junge Sopranistin den Emmerich Smola Förderpeis.

Es ist der wohl der schönste Beruf, auf der Bühne zu stehen und das Publikum zu verzaubern. Doch Weg dahin ist für junge Sänger nicht nur lang, sondern oft auch steinig, von Krisen und Zweifeln gesäumt. Um dem Druck im Gesangsstudium besser Herr zu werden, hat die Sopranistin Theresa Pilsl ihre ganz eigene Lösung gefunden: sie studiert zum persönlichen "Ausgleich" Humanmedizin an der Charité.

Studien in Berlin

Die bayrische Sopranistin wurde 1992 in Passau geboren. Den Bachelor absolvierte Theresa Pilsl bei Julie Kaufmann an der UdK Berlin und den Master bei Anna Korondi an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin.

Eine junge Frau mit langen hellbraunen Haaren lächelt in die Kamera. (Theresa Pilsl / Álfheiður Erla Guðmundsdóttir)Theresa Pilsl hat viele Preise gewonnen. (Theresa Pilsl / Álfheiður Erla Guðmundsdóttir)

2018 erhielt sie den Walter Kaminsky-Sonderpreis beim "Bundeswettbewerb Gesang" Berlin. Sie singt für "Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V." und ist Alumna der Liedakademie des "Heidelberger Frühling". 2020 erhielt die Sopranistin den Emmerich Smola Förderpreis, einen der höchstdotierten Förderpreise für NachwuchssängerInnen.

Der Weg nach dem Studium

Im Einstand erzählt Theresa Pilsl über ihr Leben nach dem Master, ihre künstlerischen Pläne, ihre große Leidenschaft für das Lied und stellt dabei ihre ganz persönlichen "Herzensstücke" vor.

Konzert

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