Die NDR-Aktion "Funkstille" warnt vor Folgen bei einem AfD-Wahlerfolg

    Zu sehen ist das Logo des Norddeutschen Rundfunks (NDR) an einem Gebäude.
    Der Norddeutsche Rundfunk warnt mit einem Funkloch vor einer AFD-Landesregierung. © Markus Scholz / dpa / Markus Scholz
    Kurz mal Funkstille bei NDR1 Radio MV oder beim Nordmagazin: Mit dieser Aktion auf Kanälen im Radio und Fernsehen will der Norddeutsche Rundfunk auf mögliche Konsequenzen einer AfD-geführten Landesregierung hinweisen. Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern will in diesem Fall den Staatsvertrag des NDR und den Medienstaatsvertrag kündigen. Laut Rechtsexperten ist das möglich, würde aber aufgrund langer Fristen frühestens 2031 wirksam werden. Die AfD begründet ihr Vorhaben mit dem Vorwurf, dass die Partei im Programm von ARD und ZDF nicht vorkommt. Eine ähnliche Aktion wie beim NDR gab es vorher beim Mitteldeutschen Rundfunk . Statt Nachrichten war im TV-Regionalmagazin für Sachsen-Anhalt sekundenlang ein schwarzer Bildschirm zu sehen. Ähnliche Aktionen laufen auf der MDR-Hompage und den Instagram-Kanälen.