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Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 19.12.2010

Die Liebe überwindet alles – Das atemlose Leben der Edith Piaf (3)

3. Folge: "Die Piaf und das Dritte Reich"

Eine Reihe von Jochen R. Klicker aus dem Jahr 1983, vorgestellt von Margarete Wohlan

Edith Piaf, französische Sängerin (AP Archiv)
Edith Piaf, französische Sängerin (AP Archiv)

Sie ist die Königin des Chansons: Edith Piaf. Ihre Lieder zählen zum Kulturerbe Frankreichs, sie selbst ist mittlerweile zur Legende geworden. Diese Sendereihe erzählt von der gebrochenen Biografie einer ganz und gar ungewöhnlichen Frau, von ihrer Geburt - angeblich auf einem Pariser Trottoir - bis zu ihrem Tod mit 48 Jahren im Oktober 1963.

In der dritten Folge geht es um eine bisher wenig bekannte Seite von Edith Piaf – ihr Leben während der deutschen Besatzung Frankreichs. Bereits vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war sie eine bekannte Chansonsängerin. Das vergaß sie nicht, als die Deutschen am Morgen des 14. Juni 1940 in Paris einzogen. Sie kümmerte sich um das Schicksal jüdischer Mitbürger und Kollegen – allen voran um den jüdischen Komponisten Michel Emer –, um französische Soldaten und Kriegsgefangene in den Lagern in Deutschland. Nicht, weil die beim deutschen Einmarsch 24-jährige Edith Piaf eine besonders formulierte politische Überzeugung hatte oder im Dienst einer Ideologie stand, sondern aus einfachem menschlichen Empfinden.

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