Die Kölner Bühnen werden nach 14 Jahren Sanierung wiedereröffnet

Die Kölner Oper und das Schauspielhaus sind mit einem Festakt wiedereröffnet worden. Damit geht eine 14 Jahre währende Sanierung zuende, die deutlich länger dauerte und mit Kosten von weit über einer Milliarde Euro viel teurer wurde als gedacht. Opern-Intendant Mulders sprach von einem "irren Moment", mit dem so mancher schon nicht mehr gerechnet habe. Anwesend bei der Festgala war auch Oberbürgermeister Burmester, der erneut im Namen der Stadt für die Verzögerungen um Entschuldigung bat. Die Oper und das Schauspielhaus in Köln stammen von 1957 beziehungsweise 1962. In den vergangenen Jahren hatte das Schauspiel seinen Sitz auf einem ehemaligen Fabrikgelände in dem multikulturell geprägten Stadtteil Mülheim und sich dort auch ein neues, junges Publikum erschlossen.