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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 23.08.2011

Die Kleine Sprachgeschichte. Nordfriesisch

Oder: Warum die da so anders sprechen

Von Peter Nissen

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Blick auf die Hallig Gröde (DRadio)
Blick auf die Hallig Gröde (DRadio)

Dass es im äußersten Norden der Bundesrepublik eine Landschaft mit dem Namen Nordfriesland gibt, ist vielen Menschen bekannt, sei es durch häufige Nennung der Nordfriesischen Inseln in Wettervorhersagen, sei es durch den Nationalpark nordfriesisches Wattenmeer, sei es durch einen Urlaub in dieser touristisch attraktiven Region.

Dass es Nordfriesen gibt - oder zumindest gegeben haben muss - wissen manche aus der Lektüre deutscher Balladen und Novellen von Detlev von Liliencron bis Theodor Storm. Dass einige dieser Nordfriesen allerdings eine dem Deutschen nicht sonderlich nahe stehende eigene Sprache sprechen, ist heute nur wenigen bekannt.

Das war nicht immer so. Als die russische Zarin Katharina die Große vor knapp 250 Jahren ein Universalwörterbuch aller Sprachen der Welt in Auftrag gab, da wählten die damit betrauten Wissenschaftler zwar "nur" 200 Sprachen aus, aber für sie gehörte Nordfriesisch selbstverständlich dazu.

In der Reihe "Die kleine Sprachgeschichte. Nordfriesisch, oder: Warum die da so anders sprechen" geht Peter Nissen den Fragen nach, woher diese Sprache kommt und wo sie jetzt steht.

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