Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama ist tot

    Besucher der Ausstellung im Kölner Museum Ludwig gehen durch das Werk "Infinity Mirrored Room" der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama
    Kusama Ausstellung in Köln © picture alliance / Associated Press / Martin Meissner
    Yayoi Kusama machte Punkte zu ihrem Markenzeichen und wurde damit zu einer der berühmtesten Künstlerinnen Japans. Mit 97 Jahren ist die Künstlerin in Tokio gestorben, wie ihr Unternehmen jetzt bekannt gab. Sie starb demnach bereits am 14. August in einem Krankenhaus. Kusama zählte zu den einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart. Besonders bekannt wurde sie durch ihre psychedelischen Polka Dots. Wiederkehrende Motive waren ihr Markenzeichen – in verschiedenen Formen, die an Netze, Wirbel oder Würmer erinnerten, am häufigsten jedoch Punkte. Sie fanden sich auf ihren Leinwänden oder erschienen in ihren begehbaren Installationen als glitzernde Kugeln und Lichtpunkte. Ihre Werke wurden weltweit ausgestellt, unter anderem in New York im Museum of Modern Art und im Whitney Museum of American Art sowie im Berliner Gropius Bau. Im Kölner Museum Ludwig gab es bis Juli eine Retrospektive zu ihrem Werk. Mehr als 450.000 Besucherinnen und Besucher kamen, das ist nach Angaben des Museums seine bisher erfolgreichste Ausstellung.