Die Grünen wollen Deutschen Buchhandlungspreis vor politischen Eingriffen schützen

Die Grünen wollen die Vergabe des Deutschen Buchhandlungspreises und des Deutschen Verlagspreises neu organisieren. Wie der "Spiegel" berichtet, soll laut dem vorliegenden Papier die Förderung unabhängiger Buchhandlungen und Verlage stärker von politischen Eingriffen abgeschirmt werden. Die Grünen fordern deshalb ein objektives, transparentes und kriteriengeleitetes Fördersystem. Nur so könnten Kunstfreiheit und Staatsferne gesichert werden. Hintergrund ist der Streit um den Buchhandlungspreis. Kulturstaatsminister Weimer hatte drei von einer Jury nominierte Buchhandlungen ausgeschlossen und dies mit Erkenntnissen des Verfassungsschutzes begründet. Gegen die Entscheidung laufen Gerichtsverfahren. Der Deutsche Buchhandlungspreis wird seit 2015 vergeben, der Deutsche Verlagspreis seit 2019.