Die Gewinner des Deutschen Verlagspreises stehen fest

Die Verlage Kunstanstifter aus Mannheim, Merve aus Leipzig sowie Voland und Quist aus Berlin haben beim Deutschen Verlagspreis 2026 die Hauptauszeichnungen gewonnen. Sie erhalten jeder ein Preisgeld von 50.000 Euro. Kulturstaatsminister Weimer gab die insgesamt 85 ausgezeichneten Verlagshäuser auf der Frankfurter Buchmesse bekannt. Der Preis zeichnet vor allem kleine, unabhängige Häuser für ihr Programm aus. Zum ersten Mal gab es zusätzlich einen Innovationspreis für besonders zukunftsweisende Verlagsarbeit. Diesen erhält der mairisch Verlag in Hamburg. Der diesjährige Nachhaltigkeitspreis geht an den Berliner Verlag Shift Books. Nach dem Streit um den Buchhandlungspreis hatte Weimer das Auswahlverfahren für den Verlagspreis geändert: Grundlage sind Empfehlungen einer Jury. Bei Streitfällen kann ein neues beratendes Fachgremium angerufen werden.