Die Filmmetropole Los Angeles verliert weiter Drehtage

    Der weiße Schriftzug Hollywood steht am grünen Hang
    Hollywoodfilme, Netflix und Fast Food; Rock ‚n‘ Roll, Blues und Jazz; Meta, Microsoft und Apple – das alles kam aus den USA und eroberte die Welt. © Getty Images / GC Images / Bauer-Griffin / AaronP
    Trotz aller Maßnahmen geht der Abschwung der Filmindustrie in Hollywood weiter. Im letzten Quartal ging die Zahl der Drehtage in Los Angeles im Vergleich zum Vorjahr um fast fünf Prozent zurück, wie die Branchenseite hollywoodreporter.com berichtet. Nimmt man den Fünfjahresschnitt als Vergleich, sollen es sogar 36 Prozent weniger sein. Dabei hatte der Bundesstaat Kalifornien schon Steueranreize für Film- und Fernsehproduktionen geschaffen. Außerdem wurde eine Rekordzahl von 40 Prozent der Dreharbeiten subventioniert. Wachstum verzeichnete der Standort Hollywood nur noch im Bereich der geförderten Produktionen, die Zahl der nicht geförderten ist dagegen stark eingebrochen. Die Filmhauptstadt Los Angeles hat nicht nur mit der Konkurrenz aus dem Ausland zu kämpfen. Auch New York zieht vermehrt große Produktionen an, wie der Quartalsbericht der Filmindustrie zeigte.