Die bessere Schule oder esoterischer Irrglaube?

Jungs stricken in einer Waldorf-Schule. © AP
Von Julia Eikmann · 23.02.2011
Das Erbe des Anthroposophen und Waldorfschulengründers Rudolf Steiner ist populär wie nie. Fast 1000 Schulen haben sich mittlerweile der Waldorf-Pädagogik verschrieben, davon über 220 in Deutschland. Damit ist die anthroposophische Schulbewegung mit ihren Gesamtschulen, in denen es keine Zensuren und kein Sitzenbleiben gibt, eine der erfolgreichsten Reforminitiativen weltweit.
Waldorfschulen gelten als soziale Inseln in einer von Leistungsdruck getriebenen Gesellschaft, ihre Absolventen als kreativ und selbstbewusst. Aber auch die Kritiker verstummen nicht: Unterforderung, Rassismus, versteckte Missionierung sind nur einige der Vorwürfe, die sie den Schulen entgegen halten. Die bessere Schule oder esoterischer Irrglaube? Zum 150. Geburtstag des Waldorfschulengründers Rudolf Steiner.


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