Deutschrapper "18 Karat" wird nach Portugal abgeschoben

    Ein Mikrofon im Vordergrund vor einem bunt beleuchteten Graffiti-Hintergrund in einem Aufnahmestudio
    Ein Mikrofon in einem Aufnahmestudio © picture alliance / imageBROKER / Olaf Krüger
    Der durch Drogenhandel straffällig gewordene Rapper "18 Karat" ist aus der Haft in sein Heimatland Portugal abgeschoben worden. Das bestätigte die Stadt Dortmund der Deutschen Presse-Agentur. Am Dienstag hatte das Oberverwaltungsgericht in Münster die Beschwerde des Musikers gegen seine Abschiebung und damit einen Beschluss der ersten Instanz zurückgewiesen. Die Stadt Dortmund hatte dem Deutschrapper das EU-Freizügigkeitsrecht entzogen, ihn zur Ausreise aufgefordert und seine Abschiebung nach Portugal angeordnet. "18 Karat" gilt seit seinem Debütalbum "FSK 18 Brutal" vor zehn Jahren als relevante Größe im Deutschrap und hatte seither zahlreiche Chart- und Streamingerfolge, etwa mit "Verliebt in einen Gangster 2". Wegen verschiedener Drogendelikte war er 2022 vom Landgericht Dortmund zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Laut seiner Anwältin war der Musiker zuletzt im offenen Vollzug untergebracht und hätte in zwei Wochen seine Ausbildung zum Maler und Lackierer abgeschlossen.