Deutschland, Tschechien und die Slowakei planen europäisches PEN-Zentrum

    PEN Deutschland plant gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen aus Tschechien und der Slowakei die Gründung eines Netzwerks PEN Europa. Im Bild v.l.n.r.: Milan Richter, Benedikt Dyrlich, Mária Batorová, Michael Landgraf, Vladimír Skalský und Matthias Politycki.
    Auf der Frankfurter Buchmesse unterzeichneten die Verbände der drei Länder ein entsprechendes Memorandum. © PEN Deutschland
    Die Schriftstellervereinigung PEN Deutschland plant gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen aus Tschechien und der Slowakei die Gründung eines Netzwerks PEN Europa. Auf der Frankfurter Buchmesse unterzeichneten die drei Verbände ein entsprechendes Memorandum. Andere europäische PEN-Zentren seien aufgerufen, sich anzuschließen. In dem Text heißt es wörtlich: „Wir treten ein für Verständnis, gegenseitigen Respekt zwischen Nationen und Menschen und für die Überwindung des Hasses“. Die Unterzeichner betrachten demnach "Kunstwerke als Erbe der gesamten Menschheit" und setzen sich dafür ein, dass sie unter allen Umständen, insbesondere aber in Kriegszeiten, von nationalen oder politischen Leidenschaften unberührt bleiben. Die nationalen Schriftstellervereinigungen von rund 150 Ländern der Erde sind bereits über den Zusammenschluss PEN International verbunden.