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Aktuell / Archiv | Beitrag vom 21.08.2019

Deutsches Kino„Systemsprenger“ geht ins Oscar-Rennen

Schauspieler Albrecht Schuch (l), Regisseurin Nora Fingscheidt, Schauspielerin Helena Zengel und Schauspielerin Lisa Hagmeister stellen ihren Film "Systemsprenger" auf der 69. Berlinale vor. (imago/snapshot-photography/T.Seeliger)
Schauspieler Albrecht Schuch (l), Regisseurin Nora Fingscheidt, Schauspielerin Helena Zengel und Schauspielerin Lisa Hagmeister stellen ihren Film „Systemsprenger“ auf der 69. Berlinale vor. (imago/snapshot-photography/T.Seeliger)

Der Spielfilm "Systemsprenger" von Nora Fingscheidt geht für Deutschland ins Oscar-Rennen. Er wurde unter sieben Bewerbern als Kandidat für die Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film ausgewählt.

Nora Fingscheidts Film "Systemsprenger" geht für Deutschland ins Oscar-Rennen. Er wurde unter sieben Bewerbern als Kandidat für die Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film ausgewählt. Dies teilte German Films, die Auslandsvertretung des deutschen Films, in München mit.

Auf der Bewerber-Liste standen sieben Filme, darunter die Hape-Kerkeling-Biografie "Der Junge muss an die frische Luft" von Regisseurin Caroline Link und "Lara" von Jan-Ole Gerster. Im Januar 2020 wird die Oscar-Akademie fünf Bewerber-Filme auswählen, die offiziell für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film nominiert werden.

"Wir fühlen uns geehrt und sind dankbar", sagte Nora Fingscheidt in einer ersten Reaktion. Der Film sei gerade auf einer weltweiten Festivalreise. "Die überwältigenden Reaktionen des Publikums zeigen: Kino kann einen Dialog zwischen Kulturen herstellen, weil es ums Menschsein geht."

Der Film handelt von der neunjährigen Benni, die wegen ihres wilden Verhaltens vom Jugendamt als "Systemsprenger" bezeichnet wird. Dabei will Benni nur Liebe und Geborgenheit.

Programmtipp: Hören Sie mehr dazu in unserer Sendung Fazit ab 23.05 Uhr.

Studio 9

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