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Fazit / Archiv | Beitrag vom 21.09.2016

Deutsches FilmerbeWie steht es um die Digitalisierung?

Rainer Rother im Gespräch mit Vladimir Balzer

Ausschnitt eines Plakates zu Fritz Langs Film "M - Eine Stadt sucht einen Mörder". (picture alliance / dpa / Nestor Bachmann)
Ausschnitt eines Plakates zu Fritz Langs Film "M - Eine Stadt sucht einen Mörder". (picture alliance / dpa / Nestor Bachmann)

Das deutsche Filmerbe ist in Gefahr - viele Originalfilme sind mittlerweile beschädigt. Wir sprechen mit Rainer Rother, dem Künstlerischen Direktor der Deutschen Kinemathek, darüber, wie das Filmerbe noch zu retten ist.

Eine Rettung des Filmerbes könnte die Digitalisierung der alten Filme sein. Die Digitalisierung habe zwei Ziele: Die Originale zu schonen und die Filme überhaupt zugänglich zu machen, sagt Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek Berlin und Leiter der Retrospektive der Berlinale, im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Denn der große Anteil der Kinos könnte nur mit digitalem Material arbeiten.

Dem Zerfall entgehen

473 Millionen Euro koste es allerdings, das gesamte Filmerbe zu digitalisieren. Die Digitalisierung sei eine gute Methode, dem Zerfall bedrohter Filme zu entgehen. Man habe damit eine Sicherheit, es sei aber dennoch eine Frage des Geldes, meint Rother. Das Programm der Regierung sieht zehn Millionen Euro in zehn Jahren vor. 

(oma)

Mehr zum Thema

Filmerbe - Digitalisierung ist kein Archiversatz
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 21.08.2015)

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