Deutscher Drehbuchpreis für Autor Ali Tamim

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    Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat den Autor Ali Tamim für sein unveröffentlichtes Drehbuch "Noah" mit dem Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnet. Tamim erhielt die "Goldene Lola" am Freitag in Berlin für seine "Geschichte als tief berührende Tragödie", teilte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Begründung der Jury mit. Selten sei so wütend und zugleich poetisch der Frust deutscher People of Color über eine verständnislose Mehrheitsgesellschaft auf den Punkt gebracht worden. Tamim erzählt in "Noah" vom Tod eines jungen arabischen Mannes bei einer Polizeikontrolle. Dies werde zum Ausgangspunkt für drei ineinander verschränkte Erzählungen über Vorurteile und den Umgang mit Trauer und Zorn. Roth kündigte an, mit einer Filmförderreform die Rahmenbedingungen für die Drehbucherstellung attraktiver zu machen. Es sei wichtig, so Roth, "dass die Autorinnen und Autoren ihre Ideen freier von wirtschaftlichen Zwängen entwickeln können". Sie legten mit ihrer Fantasie und ihrem Ideenreichtum die kreative Basis für den filmischen Erfolg – wirtschaftlich wie künstlerisch, erklärte die Kulturstaatsministerin.