Deutsche Stiftung Denkmalschutz kritisiert Änderungen im Denkmalschutz

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fürchtet, dass der Denkmalschutz in Deutschland ausgehebelt wird. Auslöser für diese Sorge sind geplante Gesetzesänderungen in Niedersachsen, Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Stiftung findet, in diesem Rahmen werden fachliche Standards abgesenkt, politische Einflussmöglichkeiten ausgeweitet und schädliche Eingriffe in historische Bauten erleichtert. Wörtlich schreibt die Stiftung in einer Stellungnahme: "Wenn die Änderungsvorhaben umgesetzt werden, geraten Denkmale, Ortsbilder und gewachsene Baukultur in ganz Deutschland noch stärker in Gefahr." Die Bundesländer planen in unterschiedlichen Anderungen, die Vorgaben beim Denkmalschutz abzusenken, teils um Bürokratie abzubauen, schnelleres Bauen zu ermöglichen oder auch, um für den Krisenfall aufzurüsten. Die Stiftung Denkmalschutz dagegen sieht die kulturelle und historische Identität unserer Städte und Dörfer akut bedroht.