Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert zwei Schülerprojekte in Sachsen-Anhalt

Denkmale als Lernorte erleben, dabei ihre Geschichte und ihre Bedeutung kennenlernen - das ist die Idee von "denkmal aktiv", dem Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Im kommenden Schuljahr fördert die Stiftung zwei Schülerprojekte in Sachsen-Anhalt. Das Projekt „Der Wörlitzer Park und der Drehberg“ einer Schülergruppe des Dessauer Gymnasiums Philanthropinum befasst sich mit dem 1775 von Fürst Franz errichteten Grabmal auf dem Drehberg. Dort habe es von 1777 bis 1799 einmal im Jahr sportliche Wettkämpfe nach antikem Vorbild gegeben. Die Schüler sollen historische Vorstellungen von Toleranz mit heutigen Herausforderungen verbinden und kritisch reflektieren, hieß es. Förderung erhält auch die Liv-Ullmann-Schule in Wernigerode für ihr Projekt „Historismus in Wernigerode“. Dafür werden Bauten des Historismus in der Harzstadt fotografisch und künstlerisch erfasst und mit kurzen Sachtexten untermauert. Die Projekte werden nach den Sommerferien starten und bis zum Sommer 2027 laufen. Sie erhalten eine Förderung von jeweils 1.900 Euro sowie eine fachlich-koordinative Begleitung, teilte die Stiftung in Bonn mit.