Deutsche Filmakademie will über nachträgliche Veränderung von Filmen debattieren

    Szene aus dem Wim Wenders-Film "Falsche Bewegung" von 1975 mit der damals 13-jährigen Nastassja Kinski nach dem Drehbuch von Peter Handtke und einer Vorlage von Johann Wolfgang Goethe.
    Szene aus dem Wim Wenders-Film "Falsche Bewegung" von 1975 mit der damals 13-jährigen Nastassja Kinski. © picture alliance / Collection Christophel / Albatros Produktion
    In der Debatte um eine Nacktszene im Film "Falsche Bewegung" von Wim Wenders hat sich die Deutsche Filmakademie zu Wort gemeldet. Der Regisseur hatte die Frage in den Raum gestellt, ob Filme und andere Kunstwerke nachträglich verändert werden sollten, müssten oder dürften. Nun wollen die Filmakademie-Präsidenten Vicky Krieps und Florian Gallenberger bei einer Veranstaltung im September darüber diskutieren. Nach ihren Worten berührt die Fragestellung juristische, ethische, künstlerische und kulturwissenschaftliche Dimensionen gleichermaßen. Am Mittwoch hatte Wenders angekündigt, den Film "Falsche Bewegung" von 1975 vorerst nicht mehr zeigen zu lassen. Darin ist die 13-jährige Nastassja Kinski mit nacktem Oberkörper zu sehen.