Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds fördert Kulturdenkmäler

    Die Synagoge der tschechischen Stadt Děčín. (Quelle: picture allliance)
    Die Reparatur der Hauptkuppel der Synagoge in Děčín wird vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert. © picture alliance / Moritz Vennemann
    Die Stiftung Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds will in diesem Jahr 480.000 Euro in die Renovierung christlicher und jüdischer Denkmäler stecken. Diese seien ein Teil des Kulturerbes, das Einwohner der böhmischen Länder geschaffen hätten, teilte der Zukunftsfonds mit. Gefördert wird die Sanierung von 18 Kirchen, zwei Synagogen sowie sechs deutschen und vier jüdischen Friedhöfen auf tschechischem Gebiet. Die Generation der Zeitzeugen, die mit diesen Orten Erinnerungen an ihre Kindheit oder an ihre Vorfahren verbanden, verschwinde langsam, so die Stiftung. Dass verfallene Kirchen, deutsche Friedhöfe oder zerstörte Grabmale jüdischer Familien aber auch heute noch zu neuem Leben erwachten, sei vor allem den Bemühungen von jüngeren Menschen, Bürgerinitiativen und Einzelpersonen zu verdanken.