Deutsch-französischer Jugendliteraturpreis in Saarbrücken verliehen

Der deutsch-französische Jugendliteraturpreis ist an die Autorin Cornelia Franz und den Autor Hervé Giraud verliehen worden. Franz wurde am Freitag in Saarbrücken für ihr Buch „Das nennt man Glück“ ausgezeichnet. Darin geht es um die Wohnungssuche einer siebenköpfigen Familie in Hamburg, die immer wieder Absagen erhält. Giraud erhielt den Preis für seinen Roman „La Cabane de la fin du monde“ - auf deutsch „Die Weltuntergangs-Hütte“. Er erzählt von vier Freunden und greift dabei aktuelle Themen wie religiöse Identitäten und soziale Ausgrenzung auf. Für die beiden Werke gibt es ein Preisgeld von je 6.000 Euro. Zusätzlich stehen 2.000 Euro für die Übersetzung in andere Sprachen zur Verfügung. In diesem Jahr lag der Fokus auf dem Thema Kinderbuch.