Der wichtige belgische Filmpreis "Magritte" heißt künftig "René"

Medien kündigen ein neues Kapitel in der Geschichte des französischsprachigen Kinos in Belgien an: Der wichtigste Filmpreis in dem Bereich, der Magritte, wird nach 15 Jahren umbenannt. Künftig heißt die Auszeichnung zwar immer noch nach belgischen Maler René Magritte, es wird aber nur noch der Vorname benutzt. Am 7. März werden dann in mehreren Kategorien "les René" vergeben. Hintergrund ist, dass die Stiftung "Fondation Magritte" ihren Vertrag mit den Veranstaltern des Filmpreises nicht verlängert hat. Die Stiftung selbst hat sich laut Nachrichtenagentur AFP nicht zu den Gründen geäußert. Belgische Medien sprechen unkonkret von "Unbehagen" gegenüber dem Filmpreis. Die vergebende "Académie André Delvaux" lässt keinen Unmut erkennen und teilte wörtlich mit: "Mit René sind wir auf Du und Du, wir stehen uns nahe". Die diesjährige Ausgabe bringt noch weitere Neuerungen: Der Filmpreis will sich der Öffentlichkeit stärker öffnen. Zum ersten Mal wird ein Preis für die "Beste Serie" vergeben.