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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 11.08.2016

Der Welt-ComputerWie das Internet transparent, sicher und autonom werden soll

Von Thomas Reintjes

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Zahlreiche Glasfaserkabel unter anderem zur Übertragung von Hochgeschwindigkeitsinternet.
Zahlreiche Glasfaserkabel unter anderem zur Übertragung von Hochgeschwindigkeitsinternet.

Die digitale Währung Bitcoin ist die erste Anwendung einer Technik, die vieles Probleme des Internet lösen könnte: Blockchain hat den Vorteil, dass es nicht der Kontrolle Einzelner unterliegt. Und Entwickler arbeiten bereits an einer Art Welt-Computer.

Intelligente Verträge, manipulationssichere Wahlen oder Privatsphäre im Netz: Werden mit Blockchain bestehende Technologien auf den Kopf gestellt? 

Bitcoins sind erst der Anfang. Die digitale Währung ist nur die erste Anwendung einer Technik, die vieles im Internet umkrempeln könnte. Blockchain heißt das zugrundeliegende Prinzip, und leider ist es genauso sperrig wie es sich anhört. Aber man muss es vielleicht gar nicht ganz genau verstehen, um zu begreifen, dass die Blockchain viele Probleme lösen kann, die es im Netz heute gibt. Die Blockchain lässt sich nicht abschalten und unterliegt nicht der Kontrolle einzelner Firmen oder Behörden. Sie erlaubt den sicheren Austausch von Geld, aber auch von allen möglichen anderen virtualisierbaren Dingen. Jede Transaktion wird für immer in der Blockchain protokolliert.

Blockchain gehört die Zukunft

Welche Auswirkungen das genau auf die Wirtschaft und Gesellschaften haben wird, auf die Art und Weise, wie wir das Internet nutzen? Schwer zu sagen: An die besten Anwendungen hätten sie selbst wahrscheinlich noch gar nicht gedacht, erklären die Entwickler. Aber sie sind sich sicher: Der Blockchain gehört die Zukunft. Zum Beispiel in Form eines Welt-Computers, genannt Ethereum, der omnipräsent ist wie Äther, an keine spezifischen Geräte gebunden ist und der nicht von Nutzern verlangt, einer einzelnen Institution zu vertrauen.

Das gesamte Manuskript zur Sendung finden Sie hier im pdf- und im txt-Format.

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(Deutschlandfunk, Computer und Kommunikation, 20.02.2016)

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