Der Wein aus Manubach
Manubach, ein Winzer-Dörfchen in einem Seitental des Mittelrheins in der Nähe von Bacharach. Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert ziehen sich am Hang entlang des Gailsbaches hoch. Das 225 Jahre alte Pfarrhaus und das nur um weniges jüngere Schulhaus zeugen von einer Zeit, als Manubach noch eine eigene Kirchengemeinde hatte und genügend Kinder, um eine große Dorfschule zu füllen.
Zu der Zeit erstreckten sich auf dem Südhang endlose Rebflächen. Heute wachsen Brombeeren und Wiesenblumen auf den früheren "Wingerten". Noch vor vierzig Jahren gab es fast 100 Weingüter in dem 400-Einwohner Dorf, heute kann man die Winzer an einer Hand abzählen. Der Weinbau auf den Steillagen ist mühsam und bringt wenig ein. Doch vor ein paar Jahren bekamen die Manubacher Winzer unverhoffte Verstärkung. Ein Ehepaar aus Skandinavien siedelte sich hier an. Die beiden Dänen bauen Rieslingreben an – wie seit 500 Jahren üblich. Ansonsten machen sie vieles anders als die Traditionswinzer: sie sind Autodidakten, betreiben den Weinbau als Nebenerwerb, setzen auf niedrige Erträge und hohe Qualität. Und jeder von beiden macht seinen eigenen Wein.
Trailer: Der Wein aus Manubach
Bitte schicken Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik und Ihr Lob an unsere E-Mail-Adresse: DeutschlandRundfahrt@dradio.de.
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