Der Tag mit Tonia Mastrobuoni

    Wahlkampf in Deutschland: solide, aber langweilig?

    27:03 Minuten
    Tonia Mastrobuoni beim 5. Kölner Forum für Journalismuskritik.
    Unsere Expertin für die italienische Perspektive: Tonia Mastrobuoni, Deutschland-Korrespondentin von "La Repubblica". © Deutschlandradio / David Ertl
    Moderation: Korbinian Frenzel · 02.09.2021
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    Wie blickt Italien auf den deutschen Wahlkampf? Eilantrag: Wie geht der Bahnstreik weiter? Wollen wir Steuerbetrüger melden? Afghanistan: Weckruf für eine europäische Sicherheitspolitik? Und: Corona - macht die italienische Regierung es besser?
    Ist derzeit tatsächlich Wahlkampf? Dafür, dass bald eine Bundestagswahl stattfindet, ist es erstaunlich still in den Medien und im öffentlichen Raum.
    Keiner der Kandidaten begeistert die Wählerinnen und Wähler wirklich. Im kollektiven Gedächtnis wird nach der Wahl vermutlich nicht die wichtige politische Schlacht ums Klima, sondern die Frage verbleiben, wer nicht sauber zitieren kann.
    Wie sieht das aus einer Außen-Perspektive aus? Aus der italienischen beispielsweise? Wir befragen dazu Tonia Mastrobuoni in unserer Mittagssendung. Sie ist Deutschland-Korrespondentin der "La Repubblica".
    Die weiteren Themen:
    • Eilantrag gegen GdL-Streiks: Muss der Streit juristisch ausgetragen werden?
    • Portal gegen Steuerhinterziehung: Wann wird aus Bürgerpflicht Denunziation?
    • Afghanistan: Weckruf für eine europäische Sicherheitspolitik?
    • 3G-Regeln in Italien: Was macht die italienische Politik anders?

    Tonia Mastrobuoni wurde 1971 geboren und ist eine deutsch-italienische Journalistin. Sie ist Deutschland-Korrespondentin der italienischen Tageszeitung "La Repubblica". Vorher war sie für "Il Riformista" sowie diverse Nachrichtenagenturen wie Reuters und TmNews sowie den WDR tätig.

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