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Studio 9 - Der Tag mit ... | Beitrag vom 12.11.2019

Der Tag mit Jutta AllmendingerWie werden wir künftig arbeiten?

Moderation: Korbinian Frenzel

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Porträtaufnahme von Jutta Allmendinger. (Boris Schaarschmidt)
Ihr Spezialgebiet sind Bildungsbiografien: Jutta Allmendirger, Direktorin des Wissenschaftszentrums Berlin. (Boris Schaarschmidt)

Themen der Sendung sind die Entwicklung der Weltbevölkerung, die Debatte um die Grundrente und die Zukunft der Erwerbsarbeit. Außerdem sprechen wir über die Personalquerelen der Linken und über das öffentliche Gelöbnis von Bundeswehrsoldaten.

Die Weltbevölkerung wächst, rund 7,7 Milliarden Menschen bevölkern derzeit die Erde, 2050 könnten es schon 10 Milliarden sein – und die Folgen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft sind gravierend. Wie der rasante Anstieg begrenzt werden kann, welche Strategien sich dafür eignen und welche vermutlich langfristig keine Wirkung zeigen werden – darüber berät ab heute in Nairobi die UN-Weltbevölkerungskonferenz.

Die Grundrente kommt. Doch aus Sicht vieler Experten ist nach wie vor unklar, worauf in den kommenden Jahren der Fokus liegen soll: auf einer Grundsicherung, die allen ein menschenwürdiges Dasein im Alter ermöglicht, oder auf einem auskömmlichen Lohn mit einer Rente, die Anerkennung für viele Jahre Arbeit ist.

Die Zukunft der Arbeit?

Daraus ergeben sich Fragen: Wie sieht die Zukunft der Erwerbsarbeit aus? Arbeiten wir mehr im Home Office? Und was folgt daraus?

Die Linke macht derzeit vor allem durch Personalquerelen von sich reden. Wäre es nicht wichtiger, mit starken Inhalten einen Kontrapunkt zu setzen.

Es gibt wieder ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr vor dem Reichstag. Wie zeitgemäß sind solche Rituale noch? Oder sind sie gerade jetzt sinnvoll?

Die Soziologin Jutta Allmendinger, geboren 1956 in Mannheim, leitet seit 2007 das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Zuvor war sie Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. In ihrer Forschung befasst sich Allmendinger vor allem mit der Frage, wie die Lebensverläufe der Menschen durch Institutionen, etwa der Bildung, des Arbeitsmarktes, aber auch des Wohlfahrtsstaates, geprägt werden.

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