Der Tag mit Elisabeth Ruge

    Sollte in Berlin neu gewählt werden?

    Die Verlegerin und Literaturagentin Elisabeth Ruge, im Hintergrund ist eine Straßenkulisse zu sehen
    Wie kann die Berliner Politik nach den Wahlpannen Vertrauen zurückgewinnen? Das fragen wir die Verlegerin Elisabeth Ruge. © Stefan Nimmesgern
    Moderation: Axel Rahmlow · 14.10.2021
    Neuwahlen als mögliche Konsequenz der Berliner Wahlpannen, die Zukunftsängste der Deutschen und der Konflikt in Nordirland - das sind die Themen unserer Sendung. Außerdem: Ein geschreddertes Banksy-Kunstwerk wird versteigert - nur ein billiger Werbegag?
    Keine oder falsche Stimmzettel, Wahllokale, die bis weit nach 18 Uhr geöffnet waren, geschätzte statt ausgezählter Ergebnisse: Die Pannen in Berlin bei der Wahl am 26. September stärken das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik nicht gerade. Und sehr wahrscheinlich wird das Wahlergebnis vor dem Landesverfassungsgericht angefochten werden. Könnten Neuwahlen in Berlin den Vertrauenslust wettmachen? Darüber sprechen wir mit der Verlegerin Elisabeth Ruge.

    Außerdem in der Sendung:

    • Geschreddertes Banksy-Werk "Love is in the Bin" wird erneut versteigert - ein billiger Werbegag?
    • Neue Studie - warum blicken die Deutschen so bedrückt in die Zukunft?
    • Der Konflikt spitzt sich zu - wie ist die Lage in Nordirland und wie nehmen die Menschen im übrigen Großbritannien sie wahr?

    Elisabeth Ruge ist Literaturagentin in Berlin. Nach Jahren als Lektorin und Verlegerin kehrte sie 2014 der Berliner Dependance des Hanser Verlages den Rücken und gründete ihre eigene Literaturagentur. Ruge vertritt zahlreiche renommierte Schriftsteller und hat unter anderem den Literaturnobelpreis für die belarussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch mitgewonnen, die sie ins Deutsche übersetzen ließ.

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