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Studio 9 - Der Tag mit ... | Beitrag vom 27.04.2018

Der Tag mit Andreas RosenfelderWie soll man mit den Provokationen der AfD umgehen?

Moderation: Anke Schaefer

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Der Feuilletonchef der Welt, Andreas Rosenfelder, zu Besuch bei Deutschlandfunk Kultur (Thomas Groh / Deutschlandradio)
Der Feuilletonchef der Tageszeitung "Die Welt", Andreas Rosenfelder, zu Besuch bei Deutschlandfunk Kultur (Thomas Groh / Deutschlandradio)

Die Republik im Hamsterrad der AfD-Provokationen: Dieses Mal geht es um Volksverhetzung gegen Deutsche, die nach dem Willen der Partei unter Strafe gestellt werden soll. Wie sollte man auf solche Vorstöße reagieren, fragen wir Andreas Rosenfelder. Mit dem Feuilletonchef der "Welt" sprechen wir außerdem über das Treffen der beiden Koreas, die Poesie der Bienen und den Wert von Kulturpreisen.

Volksverhetzung gegen Deutsche soll strafbar sein - das fordert die AfD und bringt einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Deutschen Bundestag ein. Politisch wie juristisch werden dem keine Chancen eingeräumt, doch natürlich muss die Initiative im Parlament diskutiert werden. Wie sollten die Medien und die anderen Parteien mit dem AfD-Vorstoß umgehen? Das fragen wir unseren heutigen Studiogast Andreas Rosenfelder, den Feuilleton-Chef der "Welt" und "Welt am Sonntag".

Rettung für die Bienen?

Außerdem in der Sendung: Die Staatschefs der beiden Koreas treffen sich - eine neue Chance für Frieden und Entspannung? Und: Kulturpreise in der Kritik - was lehrt uns die Debatte um Echo und Literaturnobelpreis? Sowie: Rettung für die Bienen? Die EU-Kommission verbietet drei bienenschädliche Neonikotinoide.

Um Insekten geht es auch in unserer Freitags-Kolumne "Besser Essen". Denn die sind seit dem 1. Januar 2018 in Deutschland als Lebensmittel zugelassen. Was das für unseren Speisezettel bedeuten könnte, erklärt Sarah Wiener.

Andreas Rosenfelder ist Ressortleiter des Feuilletons von "Welt" und "Welt am Sonntag". Von 2010 bis 2013 war er stellvertretender Ressortleiter. Davor hat er acht Jahre lang für das Feuilleton der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" geschrieben und war Kulturredakteur bei "Vanity Fair" in Berlin. 2008 erschien sein Buch "Digitale Paradiese".
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