Der Preis der Leipziger Buchmesse für "Belletristik" geht an Katerina Poladjan

Der Preis der Leipziger Buchmesse für "Belletristik" geht in diesem Jahr an Katerina Poladjan. Sie erhielt die Auszeichnung für ihren Roman "Goldstrand". Poladjan führe in ihrem Buch meisterlich vor, wie eine Biografie aus Selbstbefragung und Erfindung entstehe, so die Jury. In der Kategorie "Sachbuch" wurde "Balkan-Odyssee" von Marie-Janine Calic ausgezeichnet. In der Sparte "Übersetzung" ging der Preis an Manfred Gmeiner für seine Übersetzung aus dem Spanischen des Buchs "Unten leben" von Gustavo Faverón Patriau. Der Festakt zur Eröffnung der Buchmesse am Mittwoch-Abend war von Protesten gegen die Politik von Kulturstaatsminister Weimer geprägt. Die Kritik an ihm hatte sich unter anderem an seiner Entscheidung entzündet, drei linke Buchläden wegen "verfassungsschutz-relevanter Erkenntnisse" von der Nominierungsliste für den Deutschen Buchhandlungspreis zu streichen.