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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 03.07.2013

Der Preis der Götter

Der Ägyptologe Jan Assmann und der Friede in der Religion

Von Marius Meller

Der Ägyptologe, Religionswissenschaftler und Autor Jan Assmann (picture alliance / dpa / ZB / Thomas Schulze)
Der Ägyptologe, Religionswissenschaftler und Autor Jan Assmann (picture alliance / dpa / ZB / Thomas Schulze)

Jan Assmann hat die Grenzen seines Faches längst überschritten: Ist der Glaube an den einen Gott schuld an der religiösen Gewalt unserer Tage? Das Werk des Religionswissenschaftlers und Ägyptologen hat nachhaltigen Einfluss auf die aktuelle politische Debatte.

Der Streit über Wohl und Wehe des Glaubens an den einen Gott, die Monotheismus-Debatte, die seit einigen Monaten im Kulturmagazin "perlentaucher.de" geführt wird, ist nur ein Zeichen, an dem sich der Einfluss Jan Assmanns ablesen lässt. Das Werk des Ägyptologen und Religionswissenschaftlers ist weit verzweigt.

Und es wirkt nachhaltig in theoretischen wie politischen Diskussionen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Monotheismus und religiöser Gewalt? Wie funktioniert das "kulturelle Gedächtnis" einer Gesellschaft? Wie unterscheidet sich die Religion "fürs Volk" von der für "Eingeweihte"? Und welches Licht auf all dies wirft Mozarts "Zauberflöte", dieses Epochenwerk einer aufklärerischen Religionsform?

Im Juli feiert Jan Assmann seinen 75. Geburtstag - ein Streifzug durch sein Werk.

Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokumentund im barrierefreien Text-Format.

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