Der PEN Deutschland fordert Freilassung des Verlegers Jimmy Lai in Hongkong

    Das PEN-Zentrum auf der Mathildenhöhe in Darmstadt.
    Die Freiheit zu schreiben sei kein regionales Privileg, sondern ein universelles Recht, so der PEN. © picture alliance / dpa / Boris Roessler
    Der PEN Deutschland fordert rechtsstaatliche Behandlung und
    Freilassung des Verlegers und Publizisten Jimmy Lai in Hongkong. Die Schriftstellervereinigung zeigt sich zutiefst besorgt über die fortdauernde Inhaftierung des 78-jährigen, der bereits seit fünf Jahren in Einzelhaft sitzt. Am Montag hatte Lai ein Gericht in Hongkong zu 20 Jahren Haft verurteilt. Die Freiheit zu schreiben, zu veröffentlichen und zu widersprechen sei kein regionales Privileg, sondern ein universelles Recht, erklärt der PEN Deutschland in einer Pressemitteilung - und fordert unter anderem ein faires, transparentes und rechtsstaatliches Verfahren. Lai, Gründer der inzwischen nicht mehr existierenden Zeitung "Apple Daily", soll mit ausländischen Kräften zusammengearbeitet und Aufruhr gestiftet haben.