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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 12.09.2012

Der Krisen-Denker

Karl Marx' Werk erfreut sich einer neuen Konjunktur

Von Susanne Mack

Portrait von Karl Marx, aufgenommen in einer Ausstellung in Trier (AP Archiv)
Portrait von Karl Marx, aufgenommen in einer Ausstellung in Trier (AP Archiv)

Nach dem Zusammenbruch des "real existierenden Sozialismus" 1989 wurde er als "toter Hund" verspottet. Die Geschichte habe Karl Marx widerlegt, hieß es. In den Wirtschaftswissenschaften und in den wirtschaftspolitischen Debatten dominierten neoliberale Denkschulen. Spätestens seit der Finanzkrise hat sich das geändert.

Der Neoliberalismus steht in der Kritik, und mit wachsender Neugier werden wieder Karl Marx' Werke über das kapitalistische System studiert.

Hat der Theoretiker des 19. Jahrhunderts Erklärungen für unsere heutigen Krisen? Hat er Antworten auf die Frage nach den Alternativen zum kapitalistischen Wirtschaftsmodell?

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