"Der Krieg mit den Molchen" - Karel Čapeks utopischer Roman ist neu übersetzt worden

Neben Aldous Huxley und George Orwell zählt der tschechische Schriftsteller Karel Čapek zu den bekanntesten Vertretern der "dystopischen Utopie". Sein bedeutendstes Werk "Der Krieg mit den Molchen" ist jetzt vom S. Fischer Verlag neu übersetzt worden. Der 1936 erschiene Roman gilt als bissige Parabel auf Totalitarismus und Krieg und ist dadurch von erschreckender Aktualität.
Er schrieb das Buch, als der aggressive deutsche NS-Staat mit seiner Ideologie vom Kampf um Lebensraum die Tschechoslowakei in ihrer Existenz bedrohte. Karel Čapek, sieben Mal für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen, zählte zwischen den Weltkriegen zu den wichtigsten Autoren seiner Generation.