Der Journalist Don Lemon kritisiert die zahmen US-Medien

Der US-Journalist Don Lemon kritisiert die zahme Haltung der US-Medienhäuser.
Aus Angst vor politischem Druck seien sie "gelähmt", sagte Lemon in der Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live". Sie sorgten sich, den Zugang zur Regierung zu verlieren oder verklagt zu werden. Es sei jedoch nicht die Zeit für falsche Ausgewogenheit und dafür, Menschen im Fernsehen eine Plattform zu geben, die nur gekommen seien, um zu lügen. Ende Januar war der frühere CNN-Moderator, der inzwischen als freier Reporter tätig ist, in Los Angeles festgenommen worden. Er hatte über einen Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE in einer Kirche im Bundesstaat Minnesota berichtet. Nach einem Tag kam Lemon wieder frei.