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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 11.05.2016

Der Golf von UrabáUnterwegs auf Kolumbiens Kokain-Route

Von Viktor Coco

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Drogenpolizei auf einer illegalen Koka-Plantage im Nordwesten Kolumbiens (dpa / picture alliance / epa efe Efrain Patino)
Drogenpolizei auf einer illegalen Koka-Plantage im Nordwesten Kolumbiens (dpa / picture alliance / epa efe Efrain Patino)

In Kolumbien steigt die Kokain-Produktion wieder deutlich an. Einen Großteil kontrolliert die kriminelle Vereinigung "Clan Úsuga" am Golf von Urabá im Nordwesten. Erstmals seit Jahrzehnten zahlt der Clan auch wieder Kopfgeld für ermordete Polizisten. Zuletzt betrieb er eine Racheserie gegen den Staat.

Südamerikas Nordwestzipfel am Golf von Urabá: 1510 gründete hier der Eroberer Vasco Núñez de Balboa für die spanische Krone die erste Stadt der Kolonialmächte auf dem amerikanischen Kontinent: Santa María la Antigua del Darién.

Dorlan Santos: "Es ist eine sehr reichhaltige Region. Sehr produktiv, in einer geostrategischen Lage. Die Ländereien sind von großem Wert. Es sind Böden, wo jeder Samen sprießt. Alles wächst im Urabá."

So schwärmt der Journalist Dorlan Santos von seinem fruchtbaren Berichtsgebiet. Ich bin mit ihm unterwegs durch den Nordwesten Kolumbiens. Einer der wichtigsten Regionen weltweit für den Transport von Kokain, das in verschiedenen Landesteilen produziert wird. Wir wollen zum Golf von Urabá – nahe der Grenze zu Panama. Hier – an der schmalen Landverbindung zwischen Süd- und Mittelamerika - wuchert einer der dichtesten Regenwälder der Erde und blüht gleichzeitig das organisierte Verbrechen.

Auf dem Weg von Kolumbiens zweitgrößter Stadt Medellín fahren wir Richtung Karibisches Meer. Die Temperaturen steigen mit jedem Kilometer, den der Reisebus in den Kurven der Anden-Kordilleren zurücklegt. Im Flachland angekommen, wechseln sich blasse Weideflächen mit scheinbar unendlichen Bananenplantagen ab.

Aus dieser Region – genauer - aus Apartadó - stammt Dorlan Santos. Der junge Journalist erzählt, dass hier Jugendliche als Geschenk für erste Botendienste ein Motorrad erhalten, damit sie sich dem Clan "Úsuga" anschließen. Als Journalist über solche Banden zu berichten, ist mit großem Risiko verbunden, deshalb ist sein Name hier geändert.

"Wenn ein Journalist über einen Mordfall berichtet, spüren wir Reporter sofort diese Angst. Diese Angst, dass sie dich in jedem Moment umbringen könnten oder sich an deiner Familie rächen. Wir Journalisten im Urabá sind unterdrückt, wir können nicht über die wirkliche Lage sprechen. Es gibt keine Sicherheit. Die Polizei ist zu schwach, um unsere Sicherheit zu garantieren."

Von der Bananenregion Apartadó geht die Bus-Fahrt weiter nach Turbo. Auf der Straße reihen sich Militärposten und Polizeikontrollpunkte aneinander. Junge Uniformierte kontrollieren Fahrzeuge auf verstecktes Kokain.

Turbo ist der wichtigste Hafen am Golf von Urabá. Hier sickert das Kokain der Plantagen aus dem Landesinneren ein und wird in die ganze Welt verschifft. Darauf hat die Kolumbianische Regierung reagiert und im Stadtteil "La Playa" auf einer idyllischen Landzunge einen riesigen Militärstützpunkt der Marineinfanterie aufgebaut.

Motorräder, Menschen, Buden, Handkarren und Polizei sind zu sehen in Turbo, dem wichtigsten Hafen am Golf von Urabá in Kolumbien und Umschlagsort für Kokain. (Roland Peters)Turbo ist der wichtigste Hafen am Golf von Urabá in Kolumbien - und Umschlagsort für Kokain (Roland Peters)

"Ich bin Korvettenkapitän Jorge Fernando Ochoa Fandiño. Ich bin der Leiter der Abteilung für Sondereinsätze gegen den Drogenhandel, 'Nummer 73 Neptun'. Wir fangen mal an mit einer Videopräsentation, damit Sie die kolumbianische Marine besser kennenlernen."

Militärisch streng und kolumbianisch freundlich präsentiert Kapitän Ochoa die Flotte und Erfolge der Marine. Auf über 11.000 Kilometern schiffbaren Flüssen und fast einer Millionen Quadratkilometern Hoheitsgebiet auf See bekämpfen sie den Drogenhandel.

Kapitän Ochoa: "In den ersten beiden Monaten 2016 haben wir 8962 Kilogramm Kokain, also Kokain-Hydrochlorid beschlagnahmt. Dazu 22 Festnahmen und diverse Waffen, denn wir haben es hier im Urabá mit bewaffneten Gruppen zu tun. Wir bekämpfen diese kriminellen Banden. Der kolumbianischen Armada wird hoch angerechnet, dass sie eine der Institutionen ist, die am meisten zur Bekämpfung des Drogenhandels beigetragen hat."

Die Clan-Mitglieder bleiben weitgehend unsichtbar

Neun Tonnen allein im Januar und Februar 2016 wurden beschlagnahmt. Wie viel Kokain hat über den Golf von Urabá wohl unbemerkt das Land verlassen?  Kapitän Jorge Ochoa fokussiert die Erfolge. Aber es sei schwer für Militär und Polizei. Die Kriminalität sei hier schon lange zu Hause.

"Es ist eine Gegend, die historisch von illegalen Gruppierungen umkämpft wird. Ich meine damit Guerilla-Gruppen und die 'Autodefensas' die sich jetzt zu bewaffneten Banden gewandelt haben. Und die Drogenhändler. Für sie ist die Nähe zwischen Karibischem Meer und Pazifik entscheidend. Und, dass der Urwald hier noch weitgehend unerschlossen ist. Dazu kommt der Atrato-Fluss, einer der wichtigsten schiffbaren Flüsse Kolumbiens. Aus diesen Gründen ist die Region sehr begehrt bei den Drogenhändlern, mit allen Problemen die dazugehören."

Die Geschichte der Kriminellen am Golf von Urabá beginnt in den 1970er-Jahren. Linke Guerilla-Gruppen dominieren die Region. Diese setzen die dortigen Großgrundbesitzer und die Politik unter Druck. Als Reaktion gründen sich in ganz Kolumbien rechtsextreme Paramilitäreinheiten, die "Autodefensas Unidas de Colombia" (AUC). Sie bekämpfen die linken Guerilla-Gruppen und lösen sich erst 2006 offiziell auf. Aus den Überresten der Paramilitärs bilden sich "Bandas Criminales" - kriminelle Banden. Die gefürchtetste am Golf von Urabá ist der Clan "Úsuga".

Kolumbiens Militärkräfte - wie Kapitän Ocha, aufgenommen in Uniform vor drei Flaggen - kämpfen gegen Drogenbanden. (Roland Peters)Kolumbiens Militärkräfte - wie Kapitän Ocha - kämpfen gegen Drogenbanden. (Roland Peters)

Die Clan-Mitglieder verdienen im großen Stil am Geschäft mit der Rauschdroge. Aber sie bleiben weitgehend unsichtbar. Ihre Handelsroute verläuft vom Hafen in Turbo weiter Richtung Nordwesten. Zur Grenze nach Panama. Ich suche ein Boot in diese Richtung. Noch ist es früh – sieben Uhr am Morgen – doch die Sonne brennt schon gnadenlos und der Trubel am Hafendamm ist groß. Fischhändler, Bootsführer, Reisende. Ein kleines Fährboot bringt kubanische Einwanderer, die Kolumbien als Zwischenstation für ihre Reise in die USA nutzen, Richtung Panama. Einige Nepalesen warten auf ihre Chance bei Nacht.

Mit einem offenen Motorboot fahren wir von Turbo durch den Golf nach Acandí. Zwei Stunden lang knallt der Fahrer heftig auf jede Welle. Nur während der Überquerung der flachen, braunen Gewässer in der riesigen Mündung des Atrato entspannen die Bandscheiben der Passagiere etwas.

In Acandí richteten Paramilitärs vor 20 Jahren ein schweres Massaker an der Zivilbevölkerung an. Jeder vermeintliche Guerilla-Kollaborateur wurde umgebracht. Zahlreiche Kleinbauern wurden von ihrem Hab und Gut vertrieben. Landflucht im wahrsten Sinne des Wortes. Im Inland von Acandí wurde vor vier Jahren auch einer der zwei Gründungsbrüder des besagten "Úsuga-Clans" von Polizeieinheiten getötet. Und heute?

Bürgermeisterin Liliana Córdoba: "Heutzutage kann man Acandí sorglos besuchen. Es ist eine ruhige Gegend. Natürlich, Acandí liegt am Golf von Urabá und dadurch ist es Durchgangsstation. Wenn man vom Drogenhandel hört, hört man meistens dass sie vor Acandí vorbeifahren oder dass das Boot hier im Golf festgesetzt wurde."

Liliana Córdoba ist seit Anfang des Jahres Bürgermeisterin von Acandí. Aus ihrem gepflegten Büro im sonst bröckligen Rathaus koordiniert sie die Entwicklungshilfe aus der Hauptstadt Bogotá für ihren Ort. Oder sie kämpft gegen das wachsende Problem der illegalen Goldminen.

"Aber hier in Acandí findet man keine Kriminellen. Auch keinen Anbau oder 'die Ware', um es mal so zu nennen. Wir sind immer nur Durchgangsstation. Wie auch für die illegalen Einwanderer, genauso für den Drogenhandel, aufgrund unserer Lage. Wenn man auf dieser Seite des Urabá nach Panama möchte, hat man keine andere Option als an Acandí vorbei zu kommen. Deshalb werden wir immer stigmatisiert."

Liliana Córdoba erwähnt mit keinem Wort den Mord an einer Menschenrechtsaktivistin in Acandí vor wenigen Monaten. Die Frau hatte sich für die Landansprüche von Kleinbauern in der Region eingesetzt. Auch wiederholte Fragen zum Clan "Úsuga", den "Bandas Criminales" oder Paramilitärs ignoriert die Bürgermeisterin.

Das Geschäft ist es, zu überleben

Trotz des schlechten Rufes in der kolumbianischen Presse erscheint mir Acandí als freundlicher Ort. Ich treffe Yerison Díaz, eine Art Medienreferent des Bürgermeisteramts. Vor drei Jahren kam er hierher zurück, um seinem erkrankten Onkel für ein paar Wochen bei der Betätigung der Ortsrufanlage auszuhelfen. Der Onkel verstarb - Yerison ist geblieben, um jeden Morgen pünktlich um sechs Uhr über zwei klapprige Lautsprecher die Dorfnachrichten durchzugeben.

"Der Dorffunk hat einen Vorteil. Entweder man hört ihn oder man hört ihn! Ich erreiche damit den ganzen Ortskern. Es ist nicht wie ein Radio, wo man die Frequenz ändert, wenn die Musik nicht gefällt oder ein Fernseher, den man abschaltet. Daher konnte ein so einfaches Medium so lange überleben. Und es funktioniert, sehr gut sogar!"

Senioren-Tanz, Hahnenkampf und Partner-Bingo, so das offizielle Programm für das Dorffest, das Yerison verließt. Und sonst so? Er weiß wie alle Bescheid über den Drogenhandel – und spricht auch darüber.

"Sie tragen große Rucksäcke – drei bis vier Tage auf einem Pfad nach Panama. Sie riskieren ihr Leben, mit 30 bis 40 Kilo Kokain auf dem Rücken. Pro Kilo, das sie über die Grenze schaffen, bezahlt man ihnen 300.000 bis 400.000 Pesos."

Die Dorfjugend als Drogenkuriere. Hier, wo der Tageslohn unter zehn Euro liegt, können sie so bis zu 4000 Euro in zehn Tagen verdienen. Yerison kennt den Pfad durch das Regenwaldgebiet Darién. Er ist die Strecke vor vielen Jahren als illegaler Einwanderer in Richtung USA selbst gegangen.

"Es ist dramatisch. Dramatisch. Ich kenne die Gegend und es ist wirklich dramatisch. Es gibt einen Anstieg, da hat man den Fuß des Vordermanns auf Augenhöhe. Man muss praktisch klettern. Und das mit 40 Kilo und einem Gewehr? Denn das ist das andere: Man muss bewaffnet sein. Man transportiert schließlich Koka und Koka ist ein Geschäft."

Das Geschäft ist es, den Pfad zu überwinden. Zu überleben. Schlangen, Schlamm oder ein Kugelhagel des panamaischen Militärs gleich hinter der Grenze. Und bis dorthin geht der Weg durch Gebiete der linken FARC-Guerrilla. Yerison berichtet, das die FARC nicht direkt in den Drogenhandel verwickelt ist, sondern von jedem Kurier wie auch von den illegalen Einwanderern Wegzoll kassiert.

Noch viel mehr als auf einer Rucksacktour verdienen die kolumbianischen Kuriere über den Wasserweg. Bis zu zweieinhalb Tonnen Kokain laden die Motorboote, die ebenfalls südlich von Acandí ablegen, erzählt der Ortsdurchsager Yerison.

"Es gibt zwei Hauptrouten: Entweder über Costa Rica oder die Insel San Andrés. Dann geht es bis vor die Küste Honduras. Dort können sie allerdings nicht an Land gehen, da die Kuriere sonst von den Gangs, den Mara Salvatruchas entführt werden. Deshalb verabredet man sich auf hoher See irgendwo auf dem 81. Längengrad und dort lädt man alles auf andere Schiffe um. Ansonsten geht es auch überall anders hin. Je nachdem wie viel Sprit das Boot fassen kann. Nach Panama, nach Honduras, nach Mexiko, nach Puerto Rico, in die Dominikanische Republik."

Der Ort Acandí liegt am Golf von Urabá und ist Durchgangsstation des Kokain-Schmuggels. (Foto: Roland Peters)Der Ort Acandí liegt am Golf von Urabá und ist Durchgangsstation des Kokain-Schmuggels. (Foto: Roland Peters)

Die kolumbianische Stadt Acandí ist scheinbar der wichtigste Umschlagplatz für Kokain auf der Karibikroute. Und der Úsuga-Clan hat alle Fäden in der Hand. Zuletzt hatten sie sogar ein Verbot für illegale Einwandererboote nach Mittelamerika ausgesprochen. Nicht aus Menschlichkeit, sondern da das erhöhte Militäraufkommen auf See die Kokaintransporte beeinträchtige. Zwei Schlepper versuchten es dennoch bei Nacht über den Golf von Urabá – und wurden zurück auf dem Festland innerhalb von wenigen Stunden von Auftragskillern des Clans erschossen. Alltag im Nordwesten Kolumbiens.

Wenige Kilometer vom Ortskern von Acandí entfernt, befindet sich eine Landepiste. Das mickrige Flughafengebäude hat nicht einmal Strom. Einmal täglich kommt eine Propellermaschine aus der Millionenstadt Medellín. Die Reisenden empfängt José, um ihr Gepäck mit seiner Kutsche in den Ort zu fahren. Er erinnert sich an eine Mordserie Anfang der 80er-Jahre, zu der in keinem Archiv Informationen zu finden sind. Der Bürgerkrieg in Kolumbien hat auch dieses Kapitel geschluckt. 

"Mein Name ist José Isabel Martínez. Ich bin Kutscher und Touristenführer hier in Acandí. Früher habe ich in einer Vallenato-Band gespielt. Wir hatten diesen Song 'Die Geschichte von Acandí', der davon erzählt, als das hier ein bisschen heiß wurde. Viele von uns haben die Konsequenzen dieser Zeit erleben müssen. Deshalb haben wir diesen Song gemacht: "Die Geschichte von Acandí'."

Ausschnitt aus dem Lied:  

"Im Jahr 1980, wie war das, als sich der Ort mit Kriminellen füllte.
Es waren viele, die damals starben, einige möchte ich nennen.
Denn wer stirbt, wird hier schnell vergessen, aber ich werde an ihn sie erinnern.
In Acandí starben Roberto und Carlos Bravo. In La Goleta José Beltrán.
In San Miguel töteten sie Miguel González und nie werden die Täter gefasst."

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