Der Deutsche Filmpreis geht an "In die Sonne schauen" von Mascha Schilinski

    Das Foto zeigt eine Szene aus dem Spielfilm "In die Sonne schauen", in der Alma, gespielt von Hanna Heckt (Mitte), mit ihrer Familie an einer Totenfeier teilnimmt.
    Der Spielfilm "In die Sonne schauen" von Mascha Schilinski ist beim Deutschen Filmpreis mit zehn Lolas ausgezeichnet worden. © Hanna Heckt/Studio Zentral/dpa
    Der Deutsche Filmpreis geht an "In die Sonne schauen" von Regisseurin Mascha Schilinski. Der Film erzählt von Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof leben, wobei die Zeitebenen immer wieder miteinander verwoben werden. Insgesamt gewann das Drama bei der Verleihung der Lolas in Berlin am Freitag zehn Auszeichnungen, darunter auch die Preise für das beste Drehbuch und die beste Regie. Eine weitere Lola für die beste weibliche Nebenrolle ging an Lena Urzendowsky. Der Film "Gelbe Briefe", der bei der Berlinale den Goldenen Bären erhalten hatte, gewann die Lola in Silber. Als beste Hauptdarstellerin wurde Senta Berger für ihre Rolle in "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" ausgezeichnet. Die Lola für die beste männliche Hauptrolle bekam August Diehl für seinen Part in "Das Verschwinden des Josef Mengele". Zum besten Dokumentarfilm wurde "Siri Hustvedt - Dance Around the Self" gekürt, bester Kinderfilm wurde "Zirkuskind".